Wohngebäude Versicherung - Von Test bis Vergleich, von günstig bis kündigen

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Ein Muss für jeden Hausbesitzer - die günstige Wohngebäude Versicherung. Eine Absicherung, wenn Ihr Eigentum durch Hagel, Blitz, Feuer oder Wasser beschädigt wurde. Die Wohngebäudeversicherung versichert nicht nur Ihr Gebäude, sondern auch alle fest eingebauten Bestandteile, wie Heizung und Einbauküche usw. ab. Der Beitrag und Leistungsumfang schwankt von Versicherer zu Versicherer deutlich, deshalb empfiehlt sich der Vergleich für die Wohngebäuderversicherung um so mehr. Die Beitragsprämien für Wohngebäude-Versicherungen beginnen etwa bei 100 Euro / Jahr und die Versicherer ermitteln den Gebäudewert nach Lage und aktuellem Marktwert. Sie sollten jedoch nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Leistung der Wohngebäude-Versicherungstarife achten bzw. diese vergleichen.Es ist nicht ganz einfach, sich den Überblick in diesen Tarifd¬schungel zu verschaffen, da die Wohngebäude Versicherer viele Zusatz¬leistungen als sogenannte Deckungserweiterungen anbieten. Je nach Haus und Grundstück sind deshalb weitere individuelle Leistungen sinnvoll und auch empfehlenswert. Dabei haben Sie bei den meisten Versicherern die Wahl, ob Sie diese Klauseln individuell als Zusatzvereinbarung zu Ihrer Wohngebäudeversicherung nehmen oder sich für einen Basis-, Komfort- oder Premiumtarif der Wohngebäudeversicherung entscheiden. Bei diesen genannten Modellen handelt es sich um feste Leistungspakete mit diversen Klauseln.

Klauseln (Leistungen) zur Wohngebäudeversicherung

  • Rohbauversicherung
  • Unterbringungskosten im Schadenfall
  • Mietausfall für Wohnräume
  • Unterirdisch verlegte Ableitungsrohre
  • Aufräum- und Abbruchkosten
  • Schwimmbecken, Solarzellen
  • Glasbruch Versicherung
  • Überspannungsschäden durch Blitz
  • Einschluss von Nutzwärmeschäden & Sengschäden
  • Unbemannte Flugkörper und Fahrzeuganprall
  • Regenfallrohre innerhalb des Gebäudes
  • Erweiterung für Wasser-, Zuleitungs- und Heizungsrohren auf dem Grundstück
  • Erweiterung für Wasser-, Zuleitungs- und Heizungsrohren außerhalb des Grundstücks
  • Erweiterung von Ableitungsrohren auf dem Versicherungsgrundstück
  • Erweiterung von Ableitungsrohren außerhalb des Versicherungsgrundstücks
  • Sonstiges Zubehör und sonstige Grundstücksbestandteile (z.B. Schläuche)
  • Grobe Fahrlässigkeit bei Herbeiführung des Versicherungsfalles
  • Mehrkosten infolge behördlicher Wiederherstellungsbeschränkungen für Restwerte
  • Gebäudebeschädigung durch unbefugte Dritte
  • Kosten für die Dekontamination von Erdreich
  • Aufwendungen für die Beseitigung umgestürzter Bäume
  • Wasserverlust
  • Innere Unruhen, Streik, Fahrzeuganprall, Überschallknall
  • Graffiti
  • Schläuche & Armaturen
  • Rohrverstopfung
  • Sachverständigenkosten
  • Elementarschaden Versicherung
  • Selbstbehalt

 

Preisindikatoren für die Wohngebäude Versicherung

  • Wert des Versicherungsobjektes
  • Lage des Objektes
  • Selbstbehalt


Die Angebotspreise der jeweiligen Versicherer unterscheiden sich meist erheblich und wiegen die Preisdifferenz trotz umfangreicheren Zusatzleistungen nicht auf. Die Wohngebäudeversicherung ist eine "Schadenversicherung", deren Beitrag sich nach an den Leistungszahlungen orientiert. Deshalb sind Tarife mit einem größeren Versichertenkollektive nicht nur günstiger und beitragsstabiler, sondern können auch mehr Leistungen zum gleichen Beitrag anbieten als andere Versicherungen, da hier das Risiko auf mehreren Schultern verteilt ist. Solch Tarife sind die sogenannten "Tarif-Perlen" der jeweiligen Sparte und können mit Erfahrung und einem unabhängigen Vergleich sehr leicht ausfindig gemacht werden. Mit dem Resultat -Bestes Preis- / Leistungsverhältnis inkl. Sparoption.

Elementarschäden  empfohlen

Dabei versichert Ihnen der Versicherer auch Schäden durch Naturereignisse wie Hochwasser, Starkregen, großen Schneelasten, Erdbeben oder Schäden durch Regen ab, die meist im Grundschutz nicht mitversichert sind. Da sich Unwetterschäden leider häufen, ist der zusätzliche Elemantarschadenschutz stets empfohlen.

Gebäudeversicherungswert 1914 & Unterversicherung

Die meisten Wohngebäude Policen haben eine „gleitende Neuwertversicherung (Wert 1914)“ als Vertragsgrundlage, bei dem der Versicherer nach einem Totalschaden immer den Wiederaufbau des Gebäudes zu den aktuellen Baupreisen erstattet.
Der Gebäudeversicherungswert 1914, kurz 1914er Wert genannt, ist ein fiktiver Rechenwert, mit dessen Hilfe bei der Wohngebäudeversicherung, eine einheitliche Basis zur Berechnung des Gebäudeneuwertes und damit auch der Versicherungsprämien geschaffen wird. Rechnerisch gelangt man vom fiktiven Gebäudeversicherungswert 1914 über den Baupreisindex letztendlich zum heutigen Neubauwert des versicherten Gebäudes. Der Baupreisindex stellt sicher, dass die Immobilie keine Unterversicherung durch vergangene Wertsteigerungen erleidet. Der Gebäudeversicherungswert 1914 stellt somit sicher, dass keine Unterversicherung (weniger Leistung vom Versicherer im Schadensfall als benötigt) trotz Wertsteigerung zustande kommt. Deshalb ist eine korrekte 1914 Einwertung so wichtig und erfahrungsgemäß immer unterbewertet.

Ursachen einer Unterversicherung

  • Versicherungssumme 1914 wurde bei Antragsaufnahme nicht korrekt ermittelt
  • Wertsteigernden Maßnahmen wurden nicht mitgeteilt

Achtung: Wenn die Versicherungssumme 1914 niedriger ist als der tatsächlich vorhandene Versicherungswert 1914, besteht Unterversicherung

Im Falle der Unterversicherung, nimmt der Versicherer bei der Berechnung von Entschädigungsleistungen, Kürzungen vor. Diese Leistungskürzung erfolgt im Verhältnis von Versicherungssumme 1914 zum Versicherungswert und wird bei allen entschädigungspflichtigen Posten vorgenommen, nicht nur bei einem Totalschaden, sondern auch bei Regulierung von Teilschäden.
Im Falle der festgestellten Unterversicherung wird die verminderte Auszahlung nach einer einfachen Formel berechnet.

Berechnung Gebäudeversicherungswert 1914

Ihre Wohngebäudeversicherung ersetzt Ihnen den Schaden, wenn das Gebäude durch Feuer, etc. beschädigt wird. Aber was heißt das? Der augenblickliche Wert des Hauses ist ja nicht gleichzusetzen mit dem Wert, den das Haus vielleicht einmal vor vielen Jahren gekostet hat oder zu einem späteren Zeitpunkt im Schadenfall kosten könnte.

Die Wohngebäudeversicherung ist daher eine Versicherung, die Ihnen im Schadenfall immer den aktuellen Neuwert ersetzt, damit Sie Ihr Haus so wieder bauen können, wie es vor dem Schadenfall einmal war. Da dieser Neuwert sich jedoch jedes Jahr ändert, spricht man von einem „gleitenden Neuwert“.

Um nun eine einheitliche Bemessungsgrundlage zu schaffen, anhand derer Sie Ihre Versicherung vergleichen können, wird mit einem einfachen Wertermittlungsschema ermittelt, welchen Einheitswert Ihr Haus im Jahre 1914 gehabt hätte. Das Jahr 1914 als Basis ist deshalb für die Wohngebäude Wertermittlung von Bedeutung, da dies das letzte Jahr war, in dem die Baupreise stabil waren und nicht besonderen Preissteigerungen unterworfen waren. Um die Schadenersatzsumme zu ermitteln, die Ihnen zusteht, wird dieser Wert mit dem Baupreisindex multipliziert.

Wert 1914  =  gegenwärtiger Neubauwert   :    aktueller Baupreisindex

Der Baupreisindex ändert sich jedes Jahr inflationsbedingt. Er wird also aktuell angepasst. Damit nun die Gesamtentschädigung für Sie im Schadenfall ausreichend ist, ist es wichtig, dass die Versicherungssumme 1914 korrekt ermittelt wird.

Mit folgendem Schema benötigen Sie lediglich 1-2 Minuten zur Ermittlung:

Berechnung Wert 1914

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