Die Riester (R)Ente

1. Hintergründe und Funktionsweise der Riester Altersvorsorge

2. Die Gefahren des Riesterns

3. Effektive Alternativen (inkl. Leitfaden Altersvorsorge)

4. Renditerechner Download

5. Der deutschlandweite "Riester-Online-Vergleichsrechner"

 

1. Hintergründe und Funktionsweise der Riester Altersvorsorge

Sie haben gegenwärtig nur eine geringe staatliche Rentenleistung zu erwarten ! Genau dann lohnt sich die Riester Rente für Sie nämlich nicht, da man sie Ihnen später wieder anrechnen wird. Ist der Riester also eine Riester-Ente oder etwa eine fast schon an Betrug grenzende, staatlich Machenschaft an seinen Bürgern ?

Die Propaganda greift : Es gibt etwa gegenwärtig zwölf Millionen Riester-Verträge in Deutschland. Die gesetzl. geförderte Sparanlage verspricht im Alter eine "Zusatzrente", da ja die gesetzliche Rente angeblich zukünftig nicht ausreicht. ( gewollt nicht ausreicht - aber das ist ein anderes Thema )

Banken und Versicherungen umwerben gerade die Gruppe der "Geringverdiener", die sich doch endlich für den tollen Riester entscheiden und den selbigen abzuschließen haben.

Riester-Rente angerechnet?

Die wenigsten sind jedoch über folgendes informiert : Nach dem Sozialgesetzbuch gibt es eine Altersgrundsicherung, auf die jeder Anspruch hat, sie liegt bei 701 Euro pro Monat. Geht man nun in Rente und die monatliche Rentenleistung liegt unter der Altersgrundsicherung, wird diese auf Antrag bis zur Grundsicherung aufgestockt, wenn kein weiteres Vermögen abgreifbar ist.

Sind sie jedoch im Besitz eines Riesters, wird die Rentenleistung aus diesem Sparer angerechnet. So ist es durchaus möglich, dass Sie jahrelang in den Riester einzahlen und trotz Zusatzrente nicht mehr als eine Grundsicherung zur Verfügung haben oder nur einige Euronen darüber. Das trifft besonders die Gruppe der Geringverdiener, die gerade von der Versicherungsbranche so hart umkämpft wird. Geringverdiener bedeutet ein durchschnittliches Einkommen bis 1.900 Euro, so auch gering bezahlte Sozialtätigkeiten, Teilzeitkräfte usw.. Hinzukommend müssen die Auszahlungen auch nachgelagert versteuert werden, bedeutet, dass das zusätzliche Rentenmichele bei voller Höhe in der Rentenphase besteuert wird. Früher hätte man das wohl als "Straßenraub" bezeichnet, doch heute kann man durchaus von organisierter Desinformation sprechen.

Zukünftig werden mehr und mehr Rentner zum Sozialfall werden

Hochrechnungen zeigen klar auf, dass zukünftig immer mehr Menschen bei Rentenbeginn auf die Altersgrundsicherung zurückgreifen werden, trotz der 35 Jahre, die sie in die gesetzliche Rentenversicherung ein bezahlt haben und somit klar zu einem Sozialfall werden.

Die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre war nichts anderes als eine Rentenkürzung. Wer früher aufhört zu arbeiten, bekommt fürstliche Abzüge von 3,6 % pro vorzeitiges Jahr.

Arbeitnehmer mit geringer Rentenerwartung gibt es jetzt schon viele. Zitat von Herrn Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverband : "Wenn nicht politisch ganz deutlich gegen gesteuert wird, müssen wir davon ausgehen, dass die Quote derer, die auf Sozialhilfe im Alter angewiesen sein wird, von jetzt gerade mal 2,7 Prozent in den nächsten zehn Jahren hoch schnellen wird auf über zehn Prozent".

Nach 40 sozialversicherungpflichtigen Berufsjahren arm ?

Wer monatlich 1.900 Euro brutto bekommt, erhält trotz 35 Beitragsjahre eine Grundsicherung, um den heutigen gesetzl. Schwellenbetrag von 701.- Euro zu haben.  Bei nur 1.500 Euro monatlich, sogar erst nach 44 Jahren Beitragsphase und bei 1.100 Euro brutto monatlich schon sage und schreibe 60 Beitragsjahre.

Beispiel : Angenommen Sie bekommen laut Bescheid eine monatliche Rente in Höhe von 640 Euro. Somit liegen Sie unter dem Schwellenbetrag im Alter von 701 Euro. Theoretisch müsste bei diesem Betrag Vorsorge geleistet werden. Also, um dies zu vermeiden, spart man sich in Form eines Riesters eine Zusatzrente an. Diese Zusatzrente wird jedoch auf den staatlichen Zuschuss angerechnet. Je nach Höhe der monatlichen Zusatzrente, kommt einem nur zum Teil oder gar nichts zugute. Da stellt sich einem die Frage, warum einzahlen und Sparen, wenn von solch einer (R)ente wenig oder nichts davon über bleibt !? Denn welch paradoxe Situation entsteht dabei, wenn derjenige, der vorsorgt am Ende genauso viel bekommt wie der, der nicht vorsorgt !?

Die Politik schweigt

Um Anreize für die private Vorsorge zu geben, müssten die Renteneinkünfte zum Großteil anrechnungsfrei sein, ansonsten wird immer weniger Vorsorge betrieben.

In der Sendung Plusminus wurden die Wahlprogramme der einzelnen Parteien zu dem Thema genauer betrachtet : Die SPD möchte Schonvermögen für Hartz-IV-Empfänger, zum Rentenproblem, schweigt sie jedoch. Beim Wahlprogramm der Union sieht es ähnlich aus. Es findet sich genauso wenig in den Parteiprogrammen der Grünen und der Linken. Da haben wir nur noch eine Partei aus dem Bundestag, die FDP. Doch tatsächlich steht hier : Damit sich private und betriebliche Altersvorsorge auch für Geringverdiener lohnend auswirkt, sollte bei der Grundsicherung im Alter die eigene Altersvorsorge nur zum Teil angerechnet werden. Aber das Thema scheint nicht wichtig genug, denn passiert ist bis heute in diese Richtung nichts.

In aller Munde sind Hartz-IV-Bezieher, aber niemand spricht über die Rentner

Doch, so Plusminus weiter : Warum wird das Rentenproblem nicht angepackt und nur über Hartz-IV-Bezieher gesprochen ?

Herr Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtbund kennt auch diese Antwort : Das Schonvermögen von Hartz IV ist ein aktuell brennendes Problem und betrifft Millionen von Menschen, weshalb es damit wahlkampftauglich wird und dadurch sehr gut ausgeschlachtet werden kann. Die Altersarmut ist ein Problem, auf das wir uns gerade erst zu bewegen.

Rentabel und lohnend ist, vereinfacht ausgedrückt, ein Riester erst ab der Gegebenheit einer Familie mit 3 Kindern im Verhältnis zu anderen Möglichkeiten der Vorsorge.

2. Die drohende Gefahr bei Riester-Rente und Lebensversicherungen

Der Garantiezins von 1,75 % für Lebensversicherungen war ab Januar 2012 eine beschlossene Sache. Somit dürften rein rechtlich gesehen, Riester-Renten nicht mehr staatlich gefördert werden. Doch es geht noch weiter auf diesem Gebiet : gerät ein Versicherer in finanzielle Schieflage,  kann er dem Kunden die Auszahlung verweigern und der Kunde muß dennoch weiterhin seine Beiträge für die Police entrichten.

Die Riester-Rente ist eine durch Zulagen vom Staat geförderte private Rente (Basis-Rente, siehe auch Download "Leitfaden Altersvorsorge"). Dabei bekommt der Verbraucher eine Garantie, dass er am Ende der Laufzeit vom Versicherer mindestens den angesparten Eigenanteil ausbezahlt bekommt. Da nun der Garantiezins von der BaFin und Bundesregierung auf 1,75 % gesenkt wurde - (die Versicherungswirtschaft drängte auf 2 %), liegt dieser nun unter der Inflationsrate.

Eine Frau 50 Jahre, die einen Vertrag abschließt und mit 65 in Rente gehen würde, bekäme nun bei einer monatlichen Einzahlung von 100 Euro nur 17.658 Euro ausbezahlt (ohne die nicht garantierte Überschussbeteiligungen). Dies wären dann aber 342 Euro weniger, als sie effektiv über die Jahre einbezahlt hat. Der Neuabschluss einer Riester-Rente ist anhand dieser neuen Sachlage von diesem Jahr an nicht nur wirtschaftlich unsinnig, sondern er darf auch vor dem bisher garantierten Hintergrund der oben geschilderten Gesetzeslage eigentlich nicht mehr durch staatliche Zuschüsse gefördert werden. Das alles ist bis heute in der Öffentlichkeit weitestgehend noch völlig unbekannt. Hinzukommend gibt es noch eine weitere Nachricht für die in Deutschland bestehenden Lebensversicherungen. Denn ein weiterer unbekannter Paragraf des Versicherungsaufsichtsgesetzes erlaubt einem Versicherer zukünftig, Leistungen einzubehalten, wenn er selbst in finanzielle Schieflage gerät. Sahnehäubchen : Der Versicherungskunden muss dennoch weiter Beiträge bezahlen. Wurden Sie bereits informiert über diese wichtige Gesetzestextänderung ? Wir sind gespannt auf die Regelung bzw. die Lösung des Malheurs.

3. Effektivere Alternativen

Beginnend, können Sie sich meinen Leitfaden "Altersvorsorge" herunterladen, in dem Sie sehr viele Informationen über eine effektive Altersvorsorge von Grund auf erhalten.

Leitfaden Altersvorsorge

Da Banken und Versicherungen prinzipiell schlechte Geldverwalter sind, mit einer Ausnahme, ist der erfahrungsgemäße Weg bisheriger Kunden immer ein Mix aus der angesprochenen "einzigen Ausnahme" und Sachwertanlage. Rürup, das "einzige empfehlenswerte Versicherungsprodukt" und eignet sich hervorragend zu Altersvorsorge. Beachtliche Kapitalsummen die durch Ihre eigenen Steuergelder geschaffen werden, die ansonsten monatlich vom Finanzamt einbehalten werden würden. Rürup hat viele Vorteile und wer es richtig macht, hat noch mehr davon. Worauf Sie dabei genau achten müssen, können Sie auf der Seite "Rürup - die beste Wahl" einsehen, es lohnt sich

Die Sachwertanlage zählt generell zur Topwahl bei der Kapitalanlage. Hier gilt es zu beachten "Je Umfangreicher ein Vertragswerk, desto mehr verdienen andere an Ihrem Geld". Wobei dies eigentlich global angesehen werden kann. Dies resultiert aus der "Orderschuldverschreibung" (Namentlich genannter Kapitalempfänger) und der gängigen Praxis aus dem angelsächsischen Vertragsgepflogenheiten, Gebühren und Kosten bei Vertragsbeginn offen einzufordern. Wenn wir noch einige Verhaltensregeln einbeziehen, kommen solche Verträge auf wenige Seiten. sachwerte mit 7,5% Zins p.a., können Sie unter "Kapitalanlage" einsehen, was natürlich auch empfehlenswert ist.

4. Rechentool für den realen Renditezins

Mit wenigen Eingaben den ralen Renditezins ermitteln.

LV - Renditerechner

5. Der deutschlandweite Riester-Online-Vergleichsrechner


Mit wenigen Schritten vergleichen und Bescheid Wissen. Bequem, effizient und garantiert unabhängig.

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Anleitung für den Rechner-Vergleich

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