PKV Beitrag in der privaten Krankenversicherung reduzieren nach Beitragserhöhung oder Beitragsanpassung

Tipp: Vorab empfehle ich Ihnen jedoch, selbst kurz einen PKV Vergleich durchzuführen, um zu sehen ob ein "externer PKV Wechsel", nach einer Beitragserhöhung / Beitragsanpassung, für Sie nicht vorteilhafter wäre.

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So Senken Sie ohne Wechsel Ihren monatlichen PKV Beitrag um bis zu 60%

  • ohne Kündigung des PKV Tarifes
  • ohne Wechsel des privaten Krankenversicherers
  • Altersrückstellungen Ihrer PKV bleiben erhalten

Zögern Sie nicht, sondern beginnen Sie jetzt mit dem ersten Schritt und machen Sie es den anderen Kunden nach, die selbst auch nicht mehr bereit waren, die hohen mtl. Kosten Ihrer privaten Krankenversicherung für Ihren langsam vergreisenden Tarif durch Beitragserhöhung bzw. Beitragsanpassung zu bezahlen. Wechseln Sie einfach Ihren PKV Alt-Tarif in einen modernen PKV "Neu-Tarif" bei Ihrer jetzigen privaten Krankenversicherung und sparen Sie jeden Monat hunderte Euro, ohne Wechsel des Versicherers.

Wann ist die Reduzierung nach einer Beitragserhöhung / Beitragsanpassung für Sie interessant?

  • Sie gehören zur Generation 50 Plus und sind privat Krankenversichert
  • Sie sind seit vielen Jahren bei Ihrem PKV Anbieter versichert in einem Tarif , der in den 70er, 80er Jahren aufgelegt bzw. kalkuliert wurde
  • Sie sind in einem Normaltarif (Bestandstarif), sprich nicht im PKV Standardtarif oder PKV Basistarif versichert
  • Sie einen hohen PKV Beitrag in der privaten Krankenversicherung bezahlen
  • Sie kontinuierlich von Beitragsanpassungen Ihrer privaten Krankenkasse / PKV betroffen sind

Wenn Sie sich in einer dieser Situationen befinden, können Sie Ihren mtl. PKV Beitrag deutlich senken. Sie können auch selbst, mit dieser Anleitung, den PKV Tarifwechsel ohne PKV Kündigung durchführen.

Folgende Fragen zur PKV werden auf dieser Seite behandelt:

  • Welche Optionen es für Sie gibt, um PKV Beiträge zu sparen?
  • Wie Sie den richtigen PKV Tarif bei Ihrem Versicherer finden?
  • Welche Rechte Sie beim PKV Tarif Wechsel haben?
  • Welche Schwierigkeiten müssen bedacht werden beim PKV Tarifwechsel?
  • PKV Hintergrundwissen für Ihren erfolgreichen Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung

Verständlich, dass es Ihren Versicherer nicht freut, wenn Sie bei gleicher Leistung deutlich weniger an Beitrag zahlen und wird sich dagegen verwehren. Deshalb stehe ich Ihnen auf Wunsch auch mit Rat und Tat zur Seite, um Ihren internen oder externen PKV Tarifwechsel durchzusetzen.

Ihre Vorteile beim internen PKV Tarif Wechsel:

  • Alle erworbenen vertraglichen Rechte bleiben erhalten, da keine PKV Kündigung
  • PKV Alterungsrückstellungen und andere Anwartschaften auf tarifliche Versicherungsleistungen bleiben bestehen
  • Zeitgemäß kalkulierte PKV Tarife, die aktuell angeboten werden
  • Bis zu 60% PKV Beitragsersparnis
  • Vermeidung der "Vergreisungsgefahr", die in alten, geschlossenen PKV Tarifen gegeben ist, aufgrund von fehlendem Zulauf von jungen und gesunden Menschen

PKV Versicherungen arbeiten gewinnorientiert und lassen Tarifwechsel nur sehr ungern zu. Mit den Informationen auf dieser Seite, erfahren Sie, wie Sie dennoch einen PKV Tarifwechsel erreichen, trotz des vielleicht aufkommenden Widerstandes Ihres Versicherers und dessen Beitragserhöhungen zu entkommen. Auch wenn meine Tätigkeit bei den Versicherern nicht gerne gesehen ist, möchte ich dennoch erwähnen, dass der Schritt, in die PKV zu wechseln, in nahezu 99% der Fälle, eine richtige Entscheidung war. Denn Sie werden weder schlechte PKV Tarife noch schlechte PKV Krankenversicherer in Deutschland finden und jeder einzelne Krankenversicherer hat genau genommen nur ein Ziel, nämlich Sie vor einem finanziellen Risiko zu bewahren, welches durch Krankheit oder Unfall entstehen könnte.

Private Krankenversicherung - Hintergründe die Sie Wissen sollten

Um Entwicklungen von Beitragssteigerungen in der PKV auszugleichen, sorgt die Private Krankenversicherung mit der sogenannten Altersrückstellung als Puffer vor.  Da sich stets die Berechnungsgrundlagen verändern, müssen die Versicherer regelmäßig die Ausgaben- und Einnahmen- Situation überprüfen und falls nötig, den PKV Beitrag eines Tarifes durch Beitragserhöhung oder Beitragsanpassung anpassen. Nachfolgende Fragen sollen Ihnen helfen, Ihrem PKV Tarif auf den Zahn zu fühlen bzw. Sie sensibilisieren, doch einen internen Tarif Wechsel in einen neuen Tarif ihres privaten Krankenversicherung Anbieters in Erwägung zu ziehen.

  • Wann wurde Ihr PKV Tarif entwickelt und wie wurde er kalkuliert?
  • Ist Ihr PKV Tarif noch attraktiv für Neueinsteiger bzw. wird er noch angeboten?
  • Ist Ihr PKV Tarif ein Relikt aus den 70er oder 80er Jahre, der die damalige Vollkasko-Mentalität widerspiegelt?
  • Wird bei Ihrem PKV Tarif buchstäblich alles zu 100% bezahlt?

Die gestiegene Lebenserwartung, teurere Medizin, neue Behandlungsmethoden durch genauere Erkenntnisse und Erfahrungen in der Therapie von Krankheiten, ermöglichen es den Versicherern heute beitragsstabilere, also modernere PKV Tarife zu entwickeln, als dies noch vor 20 oder 30 Jahren der Fall war. Andere Gründe, dass Krankenversicherer der Privaten neue PKV Tarife entwickeln müssen sind, wenn z.B. eine anfängliche Unkenntnis im Bereich der PKV Risikoprüfung und deren Einschätzung vorlag oder die PKV Risikoprüfung sich vertriebspolitischen Strategien unterzuordnen hatte, so dass fast jeder Zugang zum Versichertenkollektiv hatte, trotz bedenklichen gesundheitlichen Risiken.

Es gibt viele private Krankenversicherer, die viele verschiedene PKV Tarifwerke haben und es gibt einige, die bereits sehr lange mit einem einzigen Tarifwerk auskommen. Deshalb sollte folgendes hinterfragt werden:

  • Ist Ihr PKV Tarif noch aktuell im Angebot oder ist er bereits geschlossen?

Denn, befindet sich Ihr PKV Tarif nicht mehr im Vertrieb, hat er keinen Zulauf mehr von jungen und gesunden Menschen, die sogenannten "guten PKV Risiken". PKV Tarife, die nicht mehr zeitgemäß oder schlicht zu teuer sind, oder bereits geschlossen sind, werden zunehmend überaltern und kontinuierlich Beitragsanpassung oder Beitragserhöhung erfahren. Der Versichertenbestand innerhalb des Tarifkollektivs wird altern und dies führt zwangsläufig zu einer Entmischung und steigenden Gesundheitskosten.

Die Folge ist:

  • Steigende Leistungsausgaben, da ältere Menschen statistisch gesehen, öfter medizinische Hilfe benötigen und das Mischungsverhältnis zwischen "guten und schlechten Risiken" – also Versicherten, die wenig oder gar keine Leistung benötigen und Versicherten, die viel Leistung benötigen – verschiebt sich.
  • Höhere Beitragsanpassung oder Beitragserhöhung, als in Tarifen mit einem gesunden Mischungsverhältnis, denn wenn nur Menschen in einem Tarif versichert sind, die viel Leistung benötigen, so wird zwangsläufig die Erhöhung der Beiträge höher ausfallen müssen.

Fazit: Langsam vergreisende PKV Bestandstarife sind durch Beitragsanpassung oder Beitragserhöhung oft zu teuer!

Grundsätzlich sollten Sie Ihren PKV Tarif überprüfen, wenn Sie...

  • … bereits viele Jahre bei Ihrem PKV Versicherer versichert sind
  • … in einem PKV Tarif sind, der nicht mehr angeboten wird oder geschlossen ist
  • … das 50 Lebensjahr erreicht haben
  • … von einer PKV Beitragsanpassung / Beitragserhöhung betroffen sind
  • … denken, dass Ihr PKV Beitrag Ihrer privaten Krankenversicherung zu hoch ist
  • … aus finanziellen Gründen Ihren PKV Beitrag senken möchten
  • ...in Rente sind oder gehen, der PKV Beitrag aber für Ihr Rentenbudget zu hoch ist
  • … als Selbständiger vor Ihrer Geschäftsübergabe stehen

Möglichkeiten um den eigenen PKV Beitrag zu senken

Reue, sich jemals privat Krankenversichert zu haben, braucht keiner haben und tritt meistens dann auf, wenn wieder einmal eine Mitteilung zur bevorstehenden PKV Beitragsanpassung oder Beitragserhöhung eingegangen ist. Jedoch ist in den 90er Jahren auch der Gesetzgeber auf die PKV Beitragsproblematik aufmerksam geworden. Seither greift er durch Gesundheitsreformen immer wieder in den Geschäftsbereich der Privaten Krankenversicherung ein. Dies führte zur Einführung des PKV Standardtarifs, dem PKV Tarifwechsel-Recht, zur Einführung des gesetzlichen PKV Zuschlags und dem einheitlichen PKV Basistarif. Auch waren die privaten Krankenversicherer aufgerufen, Lösungen zu entwickeln, damit die PKV Beiträge in den Bestandstarifen bezahlbar bleiben.

Möglichkeiten, die Ihnen bei einer PKV Beitragsanpassung meist angeboten werden:

  • Erhöhung des PKV Selbstbehalts "der Klassiker". Wenn Sie mit Ihrem PKV Monatsbeitrag nicht mehr zufrieden sind, dann schlägt der Außendienst- oder Innendienstmitarbeiter vor, den Selbstbehalt zu erhöhen. Sie erreichen kurzfristige PKV Einsparungen, die bis zur nächsten oder übernächsten Beitragsanpassung andauern und dies wird sich wiederholen, bis die höchste Selbstbehaltsstufe erreicht ist oder die Höhe für Sie nicht mehr vertretbar ist. Unterm Strich haben wir nur die Symptome bekämpft, aber nicht die Ursache, den PKV Tarif selbst
  • Wechsel in den PKV Standard Tarif. Der PKV Standard Tarif ist ein vom Gesetzgeber vorgeschriebenes Lösungsmodell. Er ist speziell für ältere Menschen, die bereits in Rente sind oder gehen. Der PKV Standardtarif sollte eigentlich durch den PKV Basistarif ersetzt werden. Glücklicherweise ist dies nicht geschehen, denn der Standardtarif ist wesentlich preiswerter als der Basistarif. Außerdem wirken die angesammelten Alterungsrückstellungen beim PKV Tarifwechsel von „Normaltarif“ in den Standardtarif beitragsmindernd.
  • Außerordentliche oder ordentliche Kündigung in der PKV
  • Wechsel in den PKV Basistarif, den es seit Januar 2009 in der PKV gibt

Den letzten Punkt, den PKV Basistarif, empfinde ich persönlich als eine Mogelpackung, der seinem Anspruch auf eine bezahlbare private Krankenversicherung, trotz qualitativ gutem Versicherungsschutz, nicht gerecht wird, da schlichtweg zu teuer. Dies liegt jedoch an drei gesetzlichen Vorgaben:

  1. Keine PKV Risikozuschläge noch PKV Leistungsausschlüsse
  2. Aufnahme ungeachtet der Gesundheitsverhältnisse (PKV Kontrahierungszwang)
  3. PKV Beiträge sind auf einen Höchstbetrag limitiert, der sich am Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung und dem daraus resultierenden Höchstbetrag orientiert. Regelungen dieser Art gleichen dem umlagefinanzierten gesetzlichen System und verhindern einen risikogerechten PKV Beitrag. Somit muss jeder, unabhängig von seinem Alter, den Höchstbeitrag bezahlen, trotz Anrechnung der PKV Alterungsrückstellungen, die dabei keine beitragssenkende Wirkung erzielen.

Der PKV Basistarif hat jedoch einen Vorteil, den es so in der PKV bisher nicht gab. Ist  jemand im Basistarif versichert und nachweislich wirtschaftlich nicht in der Lage seinen PKV Beitrag zu bezahlen, kann er auf Antrag eine Reduzierung um bis zu 50% erhalten. Sollte dies noch nicht ausreichen und der Betroffene im Sinne des Sozialgesetzbuch hilfebedürftig sein (Bezug von Arbeitslosengeld I oder II, Bezug von Sozialhilfe), dann muss der Leistungsträger den Restbeitrag in voller Höhe übernehmen.

Auch die Option der außerordentliche oder ordentliche PkV Kündigung, sollte nicht in Ihrem Interesse liegen, da sie erhebliche Nachteile mit sich bringt, die ich Ihnen folgend erläutere...

Gestiegenes Eintrittsalter:
Eine private Krankenversicherung hat man bis zu seinem Lebensende. Die PKV Beiträge werden so kalkuliert, dass die medizinischen Kosten, die man während seines Lebens – statistisch im Durchschnitt gesehen – verursachen wird, über den Beitrag angespart werden. Je jünger Sie beim Eintritt in die private Krankenversicherung sind, desto länger ist die Zeit, die Sie haben, um die zu verursachenden Kosten anzusparen. Und wenn der Zeitraum länger ist, dann ist der monatliche Beitrag geringer. Der Beitrag zur Krankenversicherung setzt sich aus drei Teilen zusammen, aus Verwaltungskostenanteil, Risikoanteil für  die medizinischen Kosten und schließlich dem Sparanteil, der so genannten Alterungs- oder Altersrückstellung.

Gestiegenes medizinisches Risiko:
Mit  zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit von Erkrankung und Verschleiß- Erscheinung. Ein älterer Mensch nimmt häufiger medizinische Hilfe in Anspruch, verglichen mit einem jungen Menschen und der Heilungsprozess ist hinzukommend auch langwieriger.

Verlust der Alterungsrückstellung:
Während der gesamten Laufzeit werden PKV Alterungsrückstellungen gebildet. Je länger Ihr Krankenversicherungsvertrag läuft, desto höher ist das bereits gebildete Rücklagenkapital. Dieses Kapital verbleibt bei Kündigung Ihrer PKV beim jeweiligen Versicherer und nennt sich Stornogewinn. Durch eine Neuregelung 2007, wurde für alle neu abgeschlossenen Krankenversicherungsverträge die Übertragbarkeit von PKV Alterungsrückstellungen festgelegt. Gilt jedoch nur für Neuabschlüsse nach in Kraft treten der Gesundheitsreform 2007. Für Bestandsversicherte gab es einmalig die Gelegenheit, den PKV Anbieter zu wechseln und dabei einen Teil der angesammelten PKV Altersrückstellungen mitzunehmen (vom 01.01.2009 bis zum 30.06.2009). Wurde jedoch aus Unwissenheit von nur sehr wenigen Versicherten genutzt bzw. es wirkte auch sehr abschreckend, dass bei einem PKV Anbieter Wechsel, eine mindestens 18 Monate dauernde Versicherungszeit im PKV Basistarif folgte, bevor ein interner Wechsel beim neuen Anbieter in einen PKV Normal Tarif wieder vollzogen werden konnte. Ich erwähne Ihr PKV Kündigungsrecht nur der Vollständigkeit halber, denn eine PKV Kündigung sollte immer die letzte Optionen sein, wenn die hier aufgeführten Möglichkeiten nicht den gewünschten Erfolg erzielen sollten.

Der interne PKV Tarif Wechsel bei der bestehenden Krankenversicherung hat viele Vorteile

Durch einen PKV Tarifwechsel bei Ihrem eigenen PKV-Anbieter erhalten Sie sich sämtliche Rechte und Anwartschaften, denn der Tarifwechsel ist lediglich eine Änderung Ihres bestehenden Versicherungsvertrags und bedarf keiner Kündigung. Deshalb bleiben Ihnen auch alle vertraglichen Rechte erhalten.

  • Ihre über die Jahre angesparten PKV Alterungsrückstellung
  • Ihr ursprüngliches Eintrittsalter bleibt bestehen
  • Sie erwirken einen Beitragsvorteil gegenüber einem Neueinsteiger, der für gleiche vertraglichen PKV Leistungen erheblich mehr bezahlen müsste
  • Ihre bisherige Versicherungszeit wird auf die neuvertraglichen Wartezeiten angerechnet und dadurch entfällt
  • Ihre Gesundheitszustand muss nicht nochmals anhand einer PKV Risikoprüfung neu bewertet werden, wenn Sie nicht in einen höherwertigen Tarif wechseln möchten.

Aus diesen besagten Gründen, kann ein PKV Wechsel in einen anderen, "Neuen" und "Modernen" Tarif Ihres jetzigen PKV Versicherers, eine Beitragsersparnis von bis zu 60% bringen. Das Ihnen Ihr PKV Vertreter dies nicht sagt, liegt auf der Hand, doch selbst unabhängige Makler scheuen sich vor der Arbeit, da hier meist nichts zu verdienen ist. Ich persönlich sehe es als Selbstverständlichkeit an, meinen Kunden einen langfristigen, hervorragenden PKV Service zu bieten.

So funktioniert die PKV Beitragseinsparung bei Ihrer privaten Krankenversicherung

Ein neuer PKV Tarif ist immer nach den neuesten medizinischen Stand und den aktuellen Sterbetafeln kalkuliert, die die aktualisierte durchschnittliche Lebenserwartung enthalten.

  • In den letzten Jahrzehnten, haben sich wichtige Kalkulationsfaktoren im Bereich medizinischen PKV Risikobewertung, Erkenntnissen bei Diagnostik und Therapie so entscheidend verändert, dass es heute sogar möglich ist, PKV Tarife mit umfangreichen Leistungen, mit sinkendem Beitragsniveau zu kalkulieren.
  • Heutige, moderne PKV Tarife beinhalten Rundumschutz mit gewollten, überschaubaren Selbstbehalt.
  • Das Kostenbewusstseins der PKV Versicherten hat sich auf das Leistungsverhalten stark ausgewirkt.
  • Der mtl. PKV Betrag der zur Bildung von Alterungsrückstellungen abgeführt wird, kann bis zu 40% betragen. Die PKV Alterungsrückstellung wird während der Versicherungszeit mal auf- und wieder abgebaut. Doch je höher Ihr mtl. PKV Beitrag ist, desto höher auch der Teil, der dem PKV Versicherer zur Bildung von Alterungsrückstellungen zur Verfügung steht. Preislich günstigere PKV Tarife wenden verständlicherweise weniger Anteil zur Bildung der Alterungsrückstellung auf. Dies ist einer der Hauptgründe, warum ein PKV Tarifwechsel, den Sie ohne weiteres zum Monatsende durchführen können, zu solchen enormen Beitragsersparnissen führen kann.

Rechtliche Grundlage Ihres PKV Tarifwechsels in der privaten Krankenversicherung

Die rechtliche Grundlage für Ihren PKV Tarifwechsel hat der Gesetzgeber im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) festgelegt. Seit dem 01.01.2009 ist das neue VVG in Kraft und die maßgeblichen Paragraphen für die private Krankenversicherung lauten §§ 192 – 208 und gilt ab diesem Zeitpunkt für alle.
Dadurch haben Sie das Recht, von Ihrem bisherigen PkV Tarif in einen anderen, gleichartigen Tarif bei Ihrem Krankenversicherer zu wechseln. Sollte jedoch der gewünschte neue PKV Tarif einen höheren Leistungsumfang bieten, dann kann der Versicherer hierfür eine erneute PKV Risikoprüfung durchführen und evtl. einen PKV Risikozuschlag, einen Leistungsausschluss oder eine Wartezeit verlangen. Auch wird Ihnen das Recht, in den PKV Basistarif zu wechseln, offen gelassen, wenn Sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen.
Der PKV Basistarif ist kein typischer Tarif der Privaten Krankenversicherung, sondern eher ein Zwischending aus dem privaten und gesetzlichen Krankensystem. Der Basistarif ist auf der untersten Sprosse der Systeme angesiedelt und bekommen dabei Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse zum Höchstbeitrag.

Somit kennen Sie nun Ihr Recht, jederzeit Ihren bestehenden PKV Tarif zu erneuern. Diese Informationen dringen deshalb so schleppend an Sie heran, weil Krankenversicherer der privaten Krankenversicherung ihre neuen Tarife schützen möchten, um sie ...

  • beitragsstabil zu halten und ein attraktives Angebot für Neueinsteiger parat zu haben
  • nicht durch unzählige PKV Wechsel von Versicherten mit hohem medizinischen Risiko aus anderen PKV Tarifen gefährden wollen
  • nicht durch den Zustrom von medizinischen Risiken durch Leistungsausgaben stärker zu belasten, als ursprünglich berechnet und PKV Beitragsanpassungen früher als geplant nötig machen und diese sogar noch drastischer ausfallen

Oder...

  • einfach nur Beitragseinnahmen fehlen, die durch den PKV Wechsel in günstigere Tarife mit gleichen Leistungen einhergehen würden
  • möchte der Versicherer nur das Kollektiv der Versichertengemeinschaft als Ganzes schützen?
  • haben PKV Berater, Außendienstmitarbeitern, PKV Versicherungsvermittler, Mehrfachagenten ein Interesse, Ihnen behilflich zu sein, dass Sie weniger PKV Beitrag zahlen?
  • Die Höhe des PKV Beitrages reguliert die Provision oder Courtage und darüber hinaus auch das jährliche PKV Bestandspflegegeld. Somit werden auch hier nicht Ihre Interesse vertreten und sind auf sich gestellt

Neuer PKV Tarif - gewünschte Anforderungen

Sollten Sie sich an die Einzelheiten Ihres Krankenversicherungsvertrages nicht mehr erinnern, z.B. welche Leistung er beinhaltet oder aus welchem Grund Sie sich für diesen PKV Tarif entschieden haben, dann legen Sie einfach ein Anforderungsprofil an, in dem PKV Leistungspunkte, welche Ihnen wichtig geworden sind oder weiterhin wichtig erscheinen, enthalten sind.

  • Welche PKV Leistungen sind Ihnen wichtig, auf die Sie nicht verzichten wollen?
  • Welche PKV Leistungen benötigen Sie persönlich?
  • Welche oder wie viel Eigenbeteiligung ist Ihnen lieb?

Die meisten Krankenversicherer haben in jüngerer Zeit neue PKV Tarife auf den Markt gebracht. Moderne, zeitgemäße Tarife, die allen Ansprüchen, die Kunden in der privaten Krankenversicherung haben, gerecht werden. Sicher ist jedoch, dass Sie ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis wünschen und nicht für Leistungen bezahlen, die Sie nicht brauchen. Darüber hinaus sind Sie sicherlich dann auch bereit, sich an entstehenden Kosten in einem überschaubaren Maß zu beteiligen, um dafür einen individuellen und im Beitrag weitgehend stabilen PKV Tarif zu haben. Diese PKV Tarife gibt es bereits seit längerem und belegen in aktuellen Versicherung Vergleich immer die vorderen Plätze.

Vorsicht: Die errechneten PKV Beiträge und Höchstaufnahmealter sind für Neuabschlüsse und nicht für einen PKV Wechsel nach §204, in dem Ihre PKV Altersrückstellung sich mindernd auswirken bzw. Sie lediglich einen internen PKV Tarif Wechsel vollziehen.

Seit in Kraft treten des neuen Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) haben Sie als Versicherter auch die Gelegenheit bei Ihrem Krankenversicherer die Höhe Ihrer bereits angesammelten Alterungsrückstellungen zu erfragen.

Schwierigkeiten - PKV Tarifwechsel

Wie wir uns nun denken können, hat weder Ihr Versicherer noch Ihr PKV Vermittler ein Interesse daran Ihnen zu helfen. Nach meiner Erfahrung können Ihnen folgende Schwierigkeiten entgegentreten:

  • Ihr Versicherer reagiert nicht auf Ihren Wunsch und auf Nachfrage stellt sich heraus, dass Ihr PKV Tarif Wechsel Wunsch nie das Haus erreicht hat
  • Ihr zuständiger Außendienstmitarbeiter möchte mit Ihnen einen Termin vereinbaren, um Ihnen den PKV Tarif Wechsel auszureden, bzw. Ihnen eine andere Lösung (z. B. Erhöhung des Selbstbehalts) anzubieten.
  • Ihr Versicherer droht Ihnen mit einer PKV Risikoprüfung
  • Sie erhalten kein PKV Umstellungsangebot trotz mehrerer Monate
  • Das PKV Umstellungsangebot Ihres PKV Versicherers lautet auf einen anderen PKV Tarif, als der von Ihnen gewählte Tarif
  • Ihr PKV Krankenversicherer besteht auf einer Risikoprüfung
  • Ein PKV Tarif Wechsel dauert zwischen 3 - 30 Wochen

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