Das Geheimnis des wahren Goldpreises

Erste Meldungen verkünden schon einen bevorstehenden Wechsel des aktuellen Finanzsystems, hin zur Goldgedeckten Weltreservewährung. Eine offizielle Empfehlung der chinesischen Zentralbank empfiehlt, Papiergeld in Gold anzulegen. Schweizer Politik berät bereits über eine Einführung eines schweizer Goldfrankens, mit dem Hintergrund, einen globalen Anlagehafen für finanzkräftige Anleger zu schaffen. Auch führt der erste US- Bundesstaat Gold- und Silbermünzen als offizielles anerkanntes Zahlungsmittel bereit. Durch den schwankenden Goldpreis ist eine allgemeine Unsicherheit zu beobachten.

Fakt für Sie ist, dass der Goldpreis in letzter Zeit rasant anstieg und unabhängige Ratschläge sich mehren, Kapital in Gold anzulegen. Verschwindend gering ist jedoch der Anteil von jenen, die zukunftsorientiert in physisches Gold investiert haben und dementsprechend groß der Anteil derer, die noch Vertrauen in das gegenwärtige Finanzsystem haben oder es ihnen schlicht nicht bewusst ist.

An dieser Stelle drängt sich Ihnen sicherlich die Frage auf, ob es denn nun richtig ist, Ihr Kapital in Gold anzulegen oder nicht !? Ungeachtet der Rendite bei solch einer Gold Anlage, können Sie sich diese Frage selbst beantworten, indem Sie sich die Frage stellen, erwarten Sie, anhand gegebener globalen Situationen, eher ruhigere oder stürmischere Zeiten ?

Wenn ja, dann ist Ihre angedachte Anlage in Gold zweifelsfrei Ihre erste Wahl. Hegen Sie jedoch positive Zukunftsansichten bzgl. Finanzsystem, Rohstoff- und Lebensmittelpreise, dann gibt es keinen Handlungsbedarf, hier tätig zu werden. Gold fungiert an den Märkten unseres Finanzsystems auch als psychologischer Indikator. Schon immer flüchteten Anleger in unruhigen Zeiten in den sicheren Hafen des gelben Metalls, der sie zuverlässig vor Verlusten bewahrte. Die weltweiten Unruhen und Katastrophen wirken sich stark auf die Märkte aus und somit auch auf die Preise.

Gängige Meinungen prognostizieren eine Verdreifachung des Goldpreises in den nächsten Jahren, jedoch nur aus diesem Grund in Edelmetalle zu investieren, wäre spekulativ. Finanzstarke Anleger haben schon vor zig Monaten ihr Kapital in den sicheren Hafen von Gold angelegt – selbst Staaten reihen sich gegenwärtig dieser Handlung ein, wie z.B. im vergangenen Jahr der Iran, Mexiko, China, USA uvm..Wenn es die "Großen" schon vormachen, kann es für Sie sicher nicht der falsche Weg sein, oder ?

Was ist denn nun eigentlich der richtige Goldpreis ?

Der Goldpreis ist seit hundert Jahren enormen Schwankungen unterworfen. Viele Anleger sind verunsichert und fragen sich, wann wäre der beste Zeitpunkt, um aus- oder einzusteigen ?

In den letzten zehn Jahren hat sich der Preis für Gold verachtfacht. Doch Ende August stürzte er in wenigen Tagen um 200 Dollar ab. Gründe hierfür ist die Zentrale Bedeutung des Rohstoffes, der international als Vertrauensindikator in das Zentralbanksystem und somit in das monetäre System gilt. Steigt der Goldpreis, gilt dies als Bruch des versprochenen Wertes auf dem Geldschein bzw. Geldwert, der Markt flüchtet in Sachwerte, da keiner dem Geldsystem mehr traut, Inflation bzw. Enteignung findet statt.

  • 1900 lag der durchschnittliche Goldpreis bei 20,57 US-Dollar je Feinunze
  • 1973 bei 97,84 US-Dollar,
  • 1980 bei 850 US-Dollar und im Jahresdurchschnitt
  • 2011 bei 1.498 US-Dollar.
  • 2011 am 22. August notierten die Händler mit 1.913,54 US-Dollar das Allzeithoch

Viele Anleger fragen sich deshalb zu Recht:

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um aus einer Goldinvestition auszusteigen, bzw. was ist der richtige Preis je Feinunze, um Gewinne zu monetarisieren?

Mit dieser Frage beschäftigen sich viele Analysten, Metallhändler und Fondsverwalter rund um den Globus. Abhängig von verschiedenen Parametern, die Sie sicherlich so noch nie gehört haben, hier einige Berechnungen.

  • Golddeckung: Die USA hatten ihre Basis-Geldmenge über eine lange Zeitperiode zu mindestens 40 Prozent mit ihren Goldreserven gesichert. Dies würde heute einen Preis von 4.000 Dollar rechtfertigen.
  • Staatsschuldenvergleich: Seit den 1950er Jahren entsprachen die Goldreserven der USA durchschnittlich fünf Prozent der Staatsschulden. Gegenwärtig sind es nur noch drei Prozent. Der »richtige« Goldpreis müsste demzufolge bei 2.800 Dollar liegen.
  • Goldförderung: Wenn der Preis für das begehrte Edelmetall langfristig nicht über den Förderkosten der Minen liegt, müssen sie schließen. Die Preisuntergrenze liegt hier bei rund 1.100 Dollar.
  • Prognose Deutsche Bank: Die Deutsche Bank sieht den Goldpreis in ihrer offiziellen Prognose aufgrund der Eurokrise in den nächsten 12 Monaten auf 2.900 Euro je Feinunze steigen.

Die Spannbreite des richtigen Goldpreises liegt Experten zufolge zwischen 1.100 und 4.000 Dollar. Manch einer sieht ihn sogar bei 10.000 Dollar. Aber nur wenige Analysten gehen von einem drastisch sinkenden Goldpreis aus und sehen in ihm nichts Weiteres als eine Spekulationsblase. Wann also der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um aus seinem Goldinvestment auszusteigen, ist nicht mit Sicherheit vorhersehbar und sollte deshalb flexibel gestaltet werden.

Anmerkung : Je mehr Geld im Wirtschaftskreislauf ist, desto höher ist der Goldwert, bzw. sinkt der Geldwert (Papier- und Giralgeld). Problem : Wenn der Goldpreis zu hoch ist, würde dies von den Märkten als den obig schon erwähnten Vertrauensverlust in das gegenwärtige Zentralbanksystem gewertet werden.  Schon allein aus diesem Grund ist es ein Unding, anzunehmen, dass Gold richtig, sprich im Verhälnis zur Umlaufgeldmenge bewertet wird, da dies die Poleposition der Banken gefährden würde.

Dennoch birgt dieser manipulierter Goldpreis große Chancen, da das heutige Finanzsystem auf die Schuldenpotenzierung (Gelddruck usw.) angewiesen ist bzw. systembedingt überlebenswichtig. Somit gibt es immer eine Garantie, dass Gold sich stets im Preis aufwärts bewegt, jedoch durch manipulatives eingreifen auch gedrückt wird. Dieses Wissen, der systembedingten auf und ab`s, birgt enorme Gewinnchancen für den einzelnen Anleger, der dadurch auf sehr einfache und sichere Art und Weise beachtliche Wertsteigerungen erzielen kann. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung und würde auch keinem meiner Kunden etwas empfehlen, welches nicht selbst erprobt wurde, da gebe ich Ihnen mein Wort als Berater

Gerne bin ich auch jederzeit persönlich für Sie da!

+49 (0)  821  /  257 12 99

Der wahre Wert des Goldes

In diesem Zusammenhang hat sich der Preis für eine Feinunze Gold, traditionell ein Inflations-Maßstab, von 255 Dollar im Jahr 2001 auf heute über 1.400 Dollar erhöht, das ist ein Anstieg von nominell 550 Prozent in nicht einmal zehn Jahren.

Diese wenigen Bezugsgrößen verdeutlichen Ihnen, besser als viele andere Zahlen, was die weltweiten Finanzmärkte antreibt, als die FED jüngst bekannt gegeben hat, dass noch einmal 600 Milliarden Dollar gedruckt werden sollen um US Staatsanleihen aufzukaufen. Der Dollar geht gegenüber dem Euro und anderen Währungen wieder auf Talfahrt, denn Investoren gehen davon aus, dass sich im Dollar-Raum eine Hyperinflation wie damals in Weimar anbahnt.

Die Macht der USA hatte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auf zwei strategischen Faktoren beruht. Eine davon war die Militärmacht USA als weltweit unangefochtene führende Kraft - die zweiten Säule bestand aus der Rolle des Dollars als Weltreservewährung (Greenback), aus der die USA einen unschätzbaren Vorteil zogen.

Dass der Dollar bisher als Reservewährung fungierte, ist alles andere als ein technischer Aspekt, denn andere Länder müssen Öl, Getreide und wichtige Rohstoffe wie Kupfer oder Eisenerz importieren, die allesamt in Dollar abgerechnet werden. Dies hatte auch zur Folge, dass sich in den Zentralbanken von Handelsüberschuss-Ländern wie Japan oder in letzter Zeit China, Dollarüberschüsse in dreistelliger Milliardenhöhe angesammelt haben. Diese Länder hatten nur wenig Möglichkeit, ihre Dollarreserven aus den erfolgreichen Handelsgeschäften zu investieren, außer in den bisher sicheren Hafen der amerikanischen Staatsverschuldung - das heißt in Treasury Bonds, die Schatzanleihen des US-Finanzministeriums. Paradoxerweise hat genau dies bisher den Regierungen Bush und Obama erlaubt, enorme Haushaltsdefizite für neue Kriege im Irak, in Afghanistan und anderswo aufzutürmen, die bei Licht betrachtet von genau denselben Chinesen bezahlt wurden, gegen die sie sich letztendlich richteten.

Offiziellen chinesischen Zahlenangaben zufolge sind die Devisenreserven von nur 212 Milliarden Dollar im Jahr 2001 bis heute auf schwindelerregende 2,4 Billionen Dollar, oder ganz genau gesagt auf 2.450 Milliarden Dollar gestiegen. Je mehr und je schneller die FED nun Geld druckt, wie in den vergangenen Jahren, desto mehr  und schneller schrumpft der Wert dieser chinesischen Dollarreserven durch bewusst herbeigeführte Inflation, die durch einen exzessiven Gelddruck beschleunigt wird. Für die Vereinigten Staaten bedeutete dies seit 1971 einen enormen strategischen Vorteil. Heute wird der Dollar nicht mehr durch Gold gestützt oder besser, der Gelddruck durch Golddeckung begrenzt, sondern lediglich durch die Militärmacht der USA verteidigt. 

Der Markt hat sich bei diesem Schauspiel bereits entschieden - nämlich für Gold und orientiert bzw. reguliert sich im Moment dahingehend. Ob dies bei Gold bleiben wird, sei dahin gestellt und ist auch in gewisser Hinsicht für Sie und mich unrelevant, da in beiden Fällen eines Sicher ist, ob als Übergang oder festes Zahlungsmittel ( wie in 3 US-Bundesstaaten bereits eingeführt ), der Wert bleibt erhalten und das zählt für uns !

Im Grunde ist es gleichgültig, in welchen Sachwert Sie investieren bzw. Ihre Arbeitskraft bis zum gewünschten Abruf speichern. Ob Gallium,Indium, Hafnium, Wismut, Tantal, Tellur, Silber oder Öl, alle samt sind noch über Jahrzehnte hinweg unverzichtbar in der breiten Palette der Sachwertherstellung und auf natürliche Art begrenzt. Doch Gold ist die Mutter des beständigen Wertes, immerhin schon seit Menschengedenken und deshalb auch meiner Erfahrung und objektiven Betrachtung nach - die pure Sicherheit für bestehende Kunden und Sie.

Kleines Beispiel : Im alten Rom betrug der Preis einer gehobenen Robe ca. eine Unze Gold - heute, in etwa 2000 Jahre später kostet Sie ein gehobener Anzug ca. 1400.- Euro. Googeln Sie mal nach dem gegenwärtigen Kaufpreis einer Unze Gold!

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