Verschwiegene Wahrheit & die Wirkungsweise der Inflation

In unzähligen Lexikas können Sie unter "Inflation" die Definition wie etwa "Anstieg der Geldmenge pro Bruttosozialprodukt-Einheit" nachlesen, d.h. man berechnet Inflation, indem das Geldmengenwachstum (M3) vom Wachstum der Volkswirtschaft abgezogen wird. Es gibt eine offizielle Inflationsrate und eine gefühlte, die sehr stark voneinander abweichen, wie Sie mir sicher zustimmen werden.

Der Unterschied besteht darin, das die offizielle Inflationsrate anhand eines festgelegten Einkaufskorb berechnet wird, in dem jährlich die gleichen Artikel eingekauft werden und die Teuerungsrate in Prozent gleichsam als Inflationsrate hergenommen wird. Die obig angesprochene tatsächliche Inflationsrate errechnet sich aus der Tatsache, dass Geld immer Geschöpft werden darf, wenn eine Dienstleistung oder ein Warenwert sich dahinter verbirgt (Sachdeckung). Sie erhalten z.B. eine Entlohnung für eine Leistung oder einen Preis für ein Produkt, welches Sie hergestellt haben und somit wäre das Geld mit Ihrer Leistung redlich gedeckt bzw. Ihre Leistung hätte einen Wert - Geldwert geschöpft. Diese Deckung gibt es auch in der Realwirtschaft, sie wird als BIP ( Bruttoinlandsprodukt ) eines Staates erfasst und spiegelt dessen gesamte Wirtschaftsleistung.

Die Zentralbanken schöpfen jedoch Geld aus dem Nichts, lediglich durch drucken von Geldnoten bzw. elektronisches buchen von Zahlenwerten (Giralgeld), denen keine Deckung anhaftet. Wenn Sie jedoch die gedeckte Leistung von der Geldschöpfung aus dem Nichts abziehen, bekommen Sie den tatsächlichen inflationären Wert auch der "gefühlte Wert oder wahre Inflation" genannt.

Folgende Tabelle veranschaulicht Ihnen dieses Verhältnis :

 

 

Wie Sie auf sehr einfache Art und Weise erkennen können, kommt hier ein weit höherer Wert heraus als der über die Medien propagierte angebliche Inflationswert. Deshalb machen Kapitalanlagen im angloamerikanischen monetärem Zentralbank Zinseszinssystem für Sie keinen Sinn, da die Steuer sich ebenfalls noch hinzugesellt. Im Grunde sparen Sie sich dadurch regelrecht arm.

Doch sehen Sie sich das Wirkungsprinzip dieses Systems genauer an :

Vereinfacht stellen Sie sich 10 Bankkunden vor, die jeweils 10 Taler bekommen und für die Dienstleistung der Bank, Taler zur freien Verfügung zu stellen, 5 % Zinsen verlangt. Nach Ablauf eines Jahres muss also jeder Kunde, um seine Schuld zu begleichen, die 10 Taler + 5 % Zinsen rückerstatten. In Summe wäre dies ein Betrag von 105 Taler, was sich jedoch als schwierig gestalten wird, da ja nur 100 Taler anstelle der benötigten 105 Taler im Umlauf sind. Durch diese handhabe ist Geld, objekiv betrachtet nichts anderes als ein Schuldschein, der innerhalb einer Frist wieder zuückerstattet werden muss, inklusive Zinsen und evtl. Zinseszins. Damit dieses System funktioniert, muss nun immer wieder Geld, inklusive die 5 % Zinsen aus unserem Beispiel, am Ende des Jahres in Umlauf (Geldumlaufmenge) gebracht werden. Dieses zusätzlich benötigte Geld wird jedoch aus dem Nichts geschaffen (Buchungsgeld), welches mit keinerlei Realleistung gedeckt ist und nur durch Kredit (verleihen) mit Zinsen vergeben wird bzw. in die Realwirtschaft Einzug findet. Diese Tatsache ist die Garantie, dass Sachwerte, die ja einen Wert an sich haben, immer "Wertstabil" bleiben müssen, dazu aber später mehr. Hinzukommend ist, dass Ihre Bank für 100 Taler Einlage auf Ihrem Konto, sich 1000 Taler von der Zentralbank zum aktuellen traumhaften Leitzinssatz verschaffen kann und lediglich 100 Taler als Rücklage behalten muss. Sprich, für Ihre 100 Taler gedecktes Geld, kommen 900 Taler in den realen Wirtschaftskreislauf verzinst und in Form eines Kredites, ohne dass diese wiederum durch eine reale Leistung gedeckt sind. Jedoch wird dieser Betrag, durch Zinsen und Zinseszins nach Ablauf der Kreditfrist wieder eingefordert und der Realwirtschaft entnommen werden. Die zugeführten 900 Taler landen aber auch irgendwann wieder bei einer Bank als Einlage, die sich wiederum im Verhältnis 9 : 1 abermals billiges Geld von der Zentralbank leihen kann. Diese Prozedur wiederholt sich ungebremst in ungeahnte Dimensionen, was mathematisch errechenbar, nach 67 Jahren präzise zum Kollaps führt, Schulden somit ein Muss, um die Realwirtschaft nicht mit Kapital austrocknen zu lassen. Immer mehr Schulden müssen gemacht werden, um die jährlichen Zinsen und Zinseszinsen mit Kapital aus der Realwirtschaft bedienen zu können. Jetzt möchte ich nicht abergläubisch wirken, aber die Quersumme aus 67 ist 13 und würde Tod und Neubeginn bedeuten, was in diesem Fall ein Volltreffer darstellen würde.

Das Umlaufkapital und die drauf existierenden Zinsen und Zinseszinsen potenzieren die Schulden in einem solch rasanten Tempo, dass am Ende komplette Staaten zusammenbrechen müssen, da Staatsverschuldung genau genommen das Produkt und Ergebnis der Zinseszinslast von jedem einzelnen ist. Denn das System benötigt Jahr für Jahr unmengen an neuen Schuldsummen, um Kapital überhaupt im Wirtschaftskreislauf zu erhalten, das von uns Kleinbürgern gar nicht mehr aufgebracht werden kann. Deshalb ist es eine Illusion, dass Staaten sparen müssen, wir deshalb auch immer ein Wirtschaftswachstum benötigen und prinzipiell gesagt werden kann, dass hier die Ursache allen Übels begraben liegt - es ist ein gewollter Systemfehler, zum Wohl weniger.

Ein Beispiel zur Vergegenwärtigung habe ich Ihnen noch : Die Zinslast, auch wenn Sie selbst zu den Glücklichen gehören die nicht direkt davon betroffen sind, sprich keinen Kredit haben, ist heute in allen Produkten unglaulich hoch. So hoch, dass jeder Bundesbürger 450.000.- EURO verzinst (6%) angelegt haben müsste, um mit den jährlichen Ertragszinsen den versteckten bzw. eingerechneten Zinsanteil in den benötigten Konsumgütern zu neutralisieren, Tendenz steigend. Wir sprechen hier von jährlichen 27.000 Euro, heruntergerechnet auf die Einwohnerzahl der BRD, die von allen jährlich indirekt getragen werden müssen. Jährlich müsste Ihnen ein Betrag in Höhe von 27.000 Euro gegeben weren, um nicht durch die Zins- und Zinseszinsbelastung täglich schleichend enteignet zu werden.

 

Wie rasant sich die Geldmenge potenziert, kann Ihnen anhand folgender Grafik ersichtlich gemacht werden :

Die schwarze BIP Kurve ist der Anteil, der durch Dienstleistungen gedeckt ist, die untere Zinskurve ist der Anteil der über die Haben-Verzinsung an Kunden ausgeschüttet wird und dem Kreislauf wieder zugeführt. Das Geld an sich ist nichts anderes als ein Schuldschein, wie weiter oben schon beschrieben und wird duch die Zinsen und Zinseszinsen gegenüber dem Umlaufkreislauf entnommen, in Form einer Rückzahlung der Forderung.(Tilgung)

Euroinflationierung

Aus diesem Chart ist ersichtlich, dass die Inflationierung des Euros systembedingt weiterhin anhält. Die Definition eines Warenkorbes zur Berechnung der Inflation ist volkswirtschaftlich falsch (Stichworte Zusammensetzung und Gewichtung der Waren, hedonische Bereinigungen, etc.). Der Preis von Gold & Öl Sachwerten z.B., gemessen in staatlicher Papierwährung, zeigt eine deutliche Korrelation zur umlaufenden Geldmenge und belegt daher diese richtige These der wahren Inflation.

Grundthese:

Jede von Ihnen getätigte Investition, die derzeit weniger Rendite erwirtschaftet als die wahre Inflation, verringert zwangsläufig Ihre Kaufkraft und enteignet Sie. Obwohl sie keine Zinsen erwirtschaften, erhalten Edelmetalle hingegen Ihre Kaufkrauft.

Es gibt kein "Leben über den Verhältnissen", dies ist ein Ammenmärchen. denn das fehlerhafte System zwingt uns alle, auch Sie, zum Schuldenmachen, bzw. das tragen und begleichen der Zinslast von Schulden anderer. Ohne diesem Zustand, würde das System noch schneller zusammenbrechen und dies werden gewisse Institutionen tunlichst zu vermeiden Wissen. Da Inflation von 6 - 9 % Systembedingt ist, können Sie mit dieser Erkenntnis bis zum Wechsel in ein anderes - menschlicheres System,(das zweifelsfrei kommen wird) rechnen bzw. damit arbeiten und Ihre Vorteile daraus ziehen.

Folgende Grafik veranschaulicht Ihnen nochmals die Auswirkung der Inflation :

Wächst die Geldmenge stärker als das Angebot von Waren und Dienstleistungen, steigt der Preisindex, d.h. der Wert des Geldes nimmt ab. In unserer Faustformel "Inflation = Geldmenge minus Wachstum" wird die Umlaufgeschwindigkeit (die die Geldmenge faktisch noch weiter erhöht) nicht berücksichtigt, sodass es sich um eine konservative Näherung handelt.

Wie Sie (Wir) diesen kostspieligen Fallstricken entkommen, dem Treiben ein Ende bereiten bzw. Sie sich und Ihr Kapital davor schützen oder lediglich zu diesem Thema mehr Informatinen wünschen, geben Sie mir unter den Möglichkeiten der Kontaktaufnahme Bescheid und lassen Sie uns darüber sprechen...

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Gerne bin ich auch jederzeit persönlich für Sie da!

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